Ziel des Moduls

Conway's Game of Life ist kein Spiel im herkömmlichen Sinne, auch wenn es der Mathematiker John Horton Conway, der es 1970 erfunden hat, so bezeichnet. Life kann man wie Solitär als Einzelspieler auf einem schachförmigen Spielbrett oder mit einem Computerprogramm ausführen. Es gehört zur Klasse der Zellulären Automaten, bei denen sich gesetzte Startmuster aus sich als lebendig vorgestellten Zellen nach festgelegten Entwicklungsregeln verändern. Dabei kann es zu einem "Aussterben" kommen, aber häufig auch zur Entwicklung neuer interessanter Muster. Die Muster kann man bestimmten Arten wie Stillleben, Oszillatoren, Raumschiffen, u.a. zuordnen.
Der Reiz besteht darin, die Entwicklung dieser Kunstwelt mit ihren "Lebewesen" zu betrachten und ihre Gesetzmäßigkeiten zu beschreiben. Manches erscheint als Parallele einer wirklichen physikalischen Welt.