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Quadratur des Quadrates

Quadratur des Quadrates

Biographie von G. Kirchhoff



Gustav Robert Kirchhoff

Einführung

Gustav Robert Kirchhoff, Physiker, wurde am 12.03.1824 in Königsberg geboren und starb am 17.10.1887 in Berlin. Bereits als Student in Königsberg (1845/46) entdeckte er die Gesetze der Stromverzweigung, die nach ihm benannten Kirchhoffschen Regeln.

Zusammen
mit Herrn Bunsen(-brenner)

1859 wurde Kirchhoff nach Breslau berufen, wo er im folgenden Jahr Robert Wilhelm Bunsen kennenlernte, dem er 1854 nach Heidelberg folgte. Zusammen mit diesem entwickelte Kirchhoff die Spektralanalyse (1859/60). Dabei handelt es sich um ein Verfahren zum Nachweis und zur Konzentrations- und Mengenbestimmung chemischer Elemente in einer Probe aus ihrem Linienspektrum, besonders im sichtbaren Spektralbereich.

Ganz schön vielseitig!

In diesen Zeitraum fällt auch die Formulierung des Kirchhoffschen Strahlungsgesetzes (1859). Es stellt eine allgemeingültige Beziehung zwischen Emissions- und Absorptionseigenschaften von Temperaturstrahlern auf. Mithilfe des von ihm entdeckten Gesetzes gelang es Kirchhoff, die Fraunhoferschen Linien, (dunkle) Absorptionslinien im Sonnenspektrum, zu erklären. Ebenso gelang ihm die Definition des Schwarzen Strahlers (1862). Andere Beiträge betreffen die Mechanik, die Akustik und die Elektrizitätsleitung, wobei er erkannte, dass diese annähernd mit Lichtgeschwindigkeit erfolgt (1857).

Fleißiger Prof.!

1875 - 1886 war Kirchhoff Professor in Berlin.